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Magazin

martin gabriel sitzt am schreibtisch nachts und arbeite am lap top

Die Stille sucht nach Harmonie

  MARTIN GABRIEL existiert seit 2019. Davor kam ich ursprünglich aus der Welt des Marketings. Aber ehrlich gesagt verbringe ich die meiste Zeit nicht damit, Dinge zu verkaufen — sondern damit, nachzudenken. Viele Menschen glauben, Interieur hätte nur mit Möbeln oder schönen Dingen zu tun. Aber je länger ich mich mit Räumen, Materialien und Atmosphäre beschäftige, desto mehr merke ich, dass gutes Design eigentlich etwas vollkommen anderes ist. Es geht um Gefühl.Um Ruhe.Um Spannung.Um Licht.Um Proportionen. Und um diese seltenen Momente, in denen plötzlich alles selbstverständlich wirkt.       Manche Entscheidungen entstehen schnell. Die meisten nicht. Mein größtes Problem — oder vielleicht meine größte Stärke — war schon immer, kompromisslos zu sein. Nicht, weil Luxus um des Luxus willen wichtig wäre, sondern weil ich Mittelmaß nie mochte. Und das meine ich vollkommen wertfrei. Es geht um Ästhetik, Materialien, Proportionen, Qualität, Atmosphäre und Lösungen.Das hat mich schon immer ausgemacht.  Ästhetisches Denken ist ein Weg. Und dieser Weg ist genauso hart, wie er schön ist, denn man kommt eigentlich nie wirklich an. Und selbst wenn man denkt, angekommen zu sein, kommt oft sehr schnell wieder eine gewisse Leere, weil man erkennt, dass das Ziel selbst nie das Wichtigste war. Sondern der Weg dorthin. Das Suchen.Das Hinterfragen.Diese stillen Momente nachts, in denen sich etwas vollkommen richtig anfühlt — und am nächsten Morgen wacht man auf und merkt, dass es vielleicht nur für genau diesen einen Moment perfekt war. Genau das macht uns menschlich. Vielleicht ist genau das der Grund, warum Räume niemals statisch sind. Warum ein Raum sich mit Licht verändert. Mit Emotionen. Mit Jahreszeiten. Mit Erinnerungen. Farben verändern sich mit Licht.Materialien verändern sich mit Emotionen. Ein Raum, der sich heute richtig anfühlt, kann sich morgen plötzlich falsch anfühlen. Und genau deshalb ist Ästhetik niemals etwas Oberflächliches. Am Ende existiert diese innere Unruhe nur aus einem einzigen Grund: damit der Kunde sie nicht tragen muss. Damit jemand anderes einfach Ruhe und Geborgenheit in einem Raum spüren kann, ohne genau erklären zu können, warum. Denn die besten Räume sind meistens die, die nicht laut sind. Sie wollen nichts beweisen. Sie funktionieren einfach. Still. Fast selbstverständlich. Und trotzdem steckt hinter dieser Ruhe oft ein langer Weg voller Zweifel, Gedanken und Entscheidungen. Es ist eine niemals endende Geschichte. Und trotzdem gibt es diese seltenen Momente, in denen plötzlich alles harmonisch wirkt. Und wenn das passiert, spürt man es sofort. Tief im Inneren. Und ehrlich gesagt arbeiten wir genau dafür. Für diesen einen kurzen Moment. Einen stillen Moment.Manchmal sogar einen einsamen Moment.Weil niemand ihn exakt genauso empfindet wie man selbst. Oder vielleicht doch. Und genau dieser Moment ist niemals garantiert. Aber genau deshalb machen wir das. — Martin Gabriel    

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Blog Nr.3 – Meine Erfahrungen mit Outdoor-Teppichen: Designs, Farben, Größen & regionale Unterschiede - Martin Gabriel

Blog Nr.3 – Meine Erfahrungen mit Outdoor-Teppichen: Designs, Farben, Größen & regionale Unterschiede

Auszug für Block 3: In Block 3 teile ich meine Erfahrungen mit Outdoor-Teppichen in der Schweiz: Wie unterschiedlich Farben und Designs in der Deutschschweiz, im Tessin und in der Romandie wahrgenommen werden – und warum diese Vielfalt meinen Weg geprägt hat.

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Frauen säubern einen Outdoor Teppich von Martin Gabriel

Blog Nr. 2 - Meine Erfahrungen bei der Auswahl und Beschaffung der Outdoor-Teppiche

Wie alles begann: Die Suche nach den richtigen Partnern Nachdem ich meine ersten Outdoor-Teppiche entwickelt hatte, wurde schnell klar:Wenn ich dauerhaft hohe Qualität liefern möchte, brauche ich Manufakturen, die: echte Expertise im Bereich Outdoor-Teppiche haben, zuverlässig arbeiten, schöne Designs umsetzen können, und vor allem: gleichbleibende Qualität liefern. Ich habe verschiedene europäische Firmen besucht, Gespräche geführt, Muster bestellt, alles ausprobiert — und ja, das hat viel Geld gekostet. Doch ich war mit einigen Dingen nicht vollständig d’accord: Die Qualität passte nicht immer, der Auftritt war nicht stimmig, oder das Gesamtgefühl hat einfach nicht gestimmt. Und genau dieses Bauchgefühl ist mir extrem wichtig.   Der Gedanke an Indien – lange im Kopf, aber mit Vorbehalten Indien war schon früh ein Thema für mich.Dort liegt eine jahrhundertelange Textil- und Teppichtradition — Handwerkskunst, die man sonst kaum findet. Aber:Indien hat nicht gerade den Ruf höchster Zuverlässigkeit. Jeder, den ich fragte, sagte: „Wir haben aufgehört, mit Indien zu arbeiten.“ Doch ich habe mich davon nicht beirren lassen.Denn egal in welchem Land: Es gibt gute und weniger gute Firmen. Und ich wollte die richtigen finden.   Der Schritt ins Unbekannte – und ein hohes finanzielles Risiko Ich wusste: Wenn ich das mache, dann richtig.Ich habe also investiert — viel. Ich habe: verschiedene Designs entwickelt, unterschiedliche Stärken getestet, Versionen mit und ohne Fransen bestellt, viele Farbvarianten produziert, und am Ende über 1000 m² Teppiche geordert. Und das, obwohl ich die Manufaktur damals nur über Gespräche und Video-Calls kannte. Es war ein kompletter Vertrauensvorschuss.Ich habe Geld nach Indien geschickt — und musste dann 4–6 Monate warten, bis die Produktion fertig war. Der Moment der Wahrheit: Ein LKW, neun Paletten und 70-Kilo-Teppiche Eines Tages stand ein riesiger LKW vor meinem Lager.Neun große Paletten. Jede voll mit Outdoor-Teppichen. Ich hatte damals keinen Hubwagen, keine Struktur, kein professionelles Lager — gar nichts.Ich habe jeden einzelnen Teppich über zwei Etagen getragen.Manche Teppiche waren 3×4 Meter groß und wogen 60–70 Kilo. Ich war nach diesem Tag komplett erledigt.Aber: Es war einer der wichtigsten Tage meines Businisses, für mich und die Marke Martin GabrielDenn hier begann mein eigenes Outdoor-Teppich-Business. Erste Kunden, erste Hotels, erste Fehler – und viel gelernt Mit der Zeit habe ich mit: Einrichtungshäusern privaten Kunden Hotels Planern und Architekten gearbeitet. Ich habe gelernt, was funktioniert, was nicht funktioniert, welche Farben laufen, welche weniger, was verschiedene Länder bevorzugen — und wie unterschiedlich Geschmäcker sein können. Mir wurde z. B. am Anfang gesagt: „Fransen funktionieren niemals bei Outdoor-Teppichen.“ Und genau die Teppiche mit Fransen waren die ersten, die ich verkauft habe.So spielt das Leben.   Warum Indien heute der beste Partner ist Natürlich ist Indien weit weg.Aber ich habe gelernt: gute Firmen sind überall, schlechte Firmen auch, aber enge Partnerschaften, Vertrauen und Qualität** entstehen, wenn man dranbleibt und investiert — finanziell und emotional. Heute habe ich: die richtigen Manufakturen sehr enge persönliche Kontakte eine zuverlässige Lieferkette starke Qualitätskontrollen perfekt abgestimmte Farb- und Designpaletten und Outdoor-Teppiche, die meinen Ansprüchen entsprechen Ich habe alles von der Pike auf gelernt:Transport, Verschiffung, Zoll, Papiere, Lager, Verpackung, Qualitätskontrollen — einfach alles. Und genau deshalb kann ich heute ein Produkt anbieten, hinter dem ich zu 100 % stehe. Was dieser Weg für meine Kunden bedeutet Dieser lange Weg hat dazu geführt, dass ich heute: schnelle Lieferzeiten anbieten kann  Lagerware in der Schweiz habe hochwertige Outdoor-Teppiche anbieten kann, die extrem langlebig sind Designs habe, die sich an echten Bedürfnissen orientieren, nicht an Trends und vor allem: echte Erfahrung aus der Praxis mitbringe Das macht mein Sortiment heute so stark – und unterscheidet mich von vielen anderen Anbieter.

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Martin Gabriel - Outdoor Teppich Modell Bronze Kupfer wird zusammen gerollt auf einer Stein-terrasse

Blog Nr. 1 - Warum ich begonnen habe, Outdoor-Teppiche zu entwickeln

Warum Outdoor-Teppiche? Die Story hinter meiner Kollektion Die Idee, Outdoor-Teppiche zu entwickeln, ist nicht spontan entstanden. Sie begleitet mich seit acht bis zehn Jahren – also seit dem Moment, als internationale Marken wie B&B Italia, Cassina, Minotti oder Flexform begannen, ihre ersten Outdoor-Kollektionen vorzustellen.Und ich rede bewusst von diesen Brands weil sie zu den Big playern gehören und immer fest im Indoor Bereich gearbeitet haben. Und nach und nach ploppte jedes einzelne Unternehmen von ihnen auf und hatte plötzlich im Sortiment Outdoor Möbel, also wurde das Defizit und Potential auch dort erkannt.  Ich habe Outdoor-Möbel schon früh geliebt. Und ich habe schnell gesehen:Wenn Möbel nach draußen wandern, folgt der Teppich automatisch. Aber der Markt war noch nicht so weit.   Der Wandel: Leben findet immer stärker draußen statt Schon damals war erkennbar, dass sich unser Klima verändert und mediterraner wird. Terrassen, Balkone und Gärten wurden mehr und mehr zu Wohnräumen, die mit dem Innenraum verschmelzen. Materialien wurden langlebiger, Texturen weicher, Farben eleganter. Für mich war klar: Ein Outdoor-Teppich ist nicht Accessoire – er ist die Basis.Der Raum entsteht durch ihn. Innen wie außen. Doch die Branche behandelte Outdoor-Teppiche wie ein Nebenprodukt.Kunden mussten sich vorsichtig herantasten – und der Markt war voller billiger Ware, die teuer verkauft wurde. Ich wusste: Das geht besser. Viel besser. Qualität zuerst – und warum Handmade unverzichtbar ist Ein Outdoor-Teppich muss viel leisten:Wetter, UV, Temperaturwechsel, Schmutz, Feuchtigkeit, Nutzung. Und trotzdem soll er: weich sein hochwertig wirken schön altern im Design überzeugen Maschinenware konnte das nur bedingt. Handgewebte Teppiche aber schon.Sie sind angenehmer in der Haptik, weicher im Griff, schöner in der Optik – und sie transportieren Qualität, die man sieht und spürt. Doch die eigentliche Herausforderung war nicht die Produktion, sondern die Suche nach einer Manufaktur, die: zuverlässig liefert internationale Qualität versteht sauber verpackt konstant nachproduziert termintreu bleibt Diese Suche hat Jahre gedauert.Ich habe viele Firmen besucht, getestet, aussortiert – bis ich bei dem Partner gelandet bin, der in allen Punkten meinen Maßstab erfüllt. Warum ich als einziger das Risiko eingegangen bin: Lagerbestand Ein großes Problem im Markt:Alle großen Marken bieten Outdoor-Teppiche nur auf Anfrage. Muster ja – Lieferung in 8–12 Wochen. Für Kunden und Retailer ist das schwierig.Menschen wollen sehen, fühlen, kaufen – jetzt.   Ich bin daher bewusst ein Risiko eingegangen: ich habe jedes Design in Mengen produzieren lassen, in klar definierten Standardgrößen: 160×240, 200×300, 300×400 cm, und ein großes Lager aufgebaut. Das war notwendig, denn um überhaupt mit mir zu arbeiten, verlangte die Manufaktur eine Mindestproduktion pro Design. Nur so konnte ich die Qualität sichern – und gleichzeitig sofort lieferbare Outdoor-Teppiche anbieten. Heute ist genau das einer meiner größten Vorteile. Allwettertauglich: getestet im Tessin   Ich habe meine Teppiche selbst unter realen Bedingungen getestet – ein Jahr lang im Tessin. Ergebnis: die Teppiche halten problemlos durch Feuchtigkeit kein Problem Farbe und Struktur bleiben stabil Reinigung ist einfach Pflege minimal und logisch (wie bei jedem Outdoor-Produkt) Im Winter rollt man ihn zusammen und lagert ihn trocken – mehr braucht es nicht. Warum ich davon überzeugt bin Ich liebe Outdoor-Living.Ich liebe Materialien.Ich liebe Qualität. Und ich bin überzeugt: Ein Outdoor-Teppich verändert die Lebensqualität eines Außenraums sofort.Barfuß darüber zu gehen – das ist der Unterschied. Ich habe viel Geld, Zeit und Herzblut investiert. Ich habe getestet, verworfen, verbessert. Ich habe gelernt, welche Strukturen funktionieren, welche Fasern sich bewähren, wie Transport, Lagerung und Nachlieferung effizient bleiben. Heute weiß ich:Es hat sich gelohnt.Und diese Kollektion ist nur der Anfang.      

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